Medizinische Fachbegriffe

Medizinische Fachbegriffe

Unsere Liste von Fachbegriffen soll Ihnen helfen, Ihren Arztbrief oder einen Fachartikel besser zu verstehen. Wenn Sie auf einen Begriff stoßen, der nicht in unserer Liste aufgeführt ist, machen Sie uns bitte darauf aufmerksam, damit wir die Liste ergänzen können.

Nähere Erläuterungen finden Sie auch unter unserer Rubrik Medizinische Abkürzungen
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Weitere hilfreiche Erklärungen zu genetischen und kardiologischen Fachausdrücken finden Sie im Glossar des ERN GUARD-Heart, dessen deutschsprachige Fassung von unserem wissenschaftlichen Beirat Prof. Dr. Eric Schulze-Bahr verfasst wurde.

Begriff Erklärung
Ablation Verödung  (s.a. Katheterablation)
absolute Arrhythmie völlig unregelmäßiger Herzschlag durch Vorhofflimmern
Ätiologie Ursache der Krankheitsentstehung
Akinesie Bewegungslosigkeit, Bewegungsstarre
Akzeleration Beschleunigung des Herzschlags
Anamnese Erhebung der Vorgeschichte eines Patienten/einer Erkrankung mit Verlauf, wichtigen Aspekten und Fragen
Aneurysma örtlich begrenzte Erweiterung/Aussackung von Gefäßen oder der Herzwand
Angiographie Gefäßdarstellung mit Kontrastmittel (über Röntgen / Magnetresonanztomographie s.d.)
Antiarrhythmika Medikamente zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen
Antikoagulantien Medikamente zur Antikoagulation (Blutverdünnung) s.d.
Antikoagulation Blutverdünnung / Hemmung der Blutgerinnung zur Verhinderung von Blutgerinnseln (Thrombosen)
Aorta Hauptschlagader, die aus der linken Herzkammer den Körper mit Blut versorgt
Aortenklappe Herzklappe zwischen linker Herzkammer und Aorta (s.d.)
Aortenwurzel herznahe Region der Aorta
apikal an der (Herz-)spitze
Apoptose Zelltod
Arrhythmie Herzrhythmusstörung, unregelmäßiger Herzschlag, Abweichung vom normalen Herzschlag (Rhythmus und/oder Frequenz)
Asystolie Herzstillstand
Atresie Nichtanlage von Körperöffnungen oder Hohlaorganen (z.B. auch Herzklappen) von Geburt an
Atrium Herzvorhof
autosomal dominant Vererbungsgang, bei der ein genetischer Defekt unabhängig vom Geschlecht an die Nachkommen mit 50% Wahrscheinlichkeit vererbt wird
autosomal rezessiv Vererbungsgang, bei der ein genetischer Defekt unabhängig vom Geschlecht an die Nachkommen mit 25% Wahrscheinlichkeit vererbt wird, wenn zwei (selbst gesunde) Mutationsträger Kinder bekommen
AV-Block (Atrioventrikularblock) unterbrochene Reizleitung zwischen Vorhof und Herzkammer (PQ-Intervall im EKG > 200 ms)
AV-Block 1. Grades Leitungsverzögerung zwischen Vorhof und Kammer (PQ-Intervall im EKG > 200 ms) bei regelmäßigem Kammerrhythmus
AV-Block 2. Grades teilweise Unterbrechung der Überleitung von Vorhof zur Kammer (nicht jede Vorhofaktion wird zur Kammer übergeleitet, Ausfälle von QRS-Komplexen im EKG)
AV-Block 3. Grades vollständige Unterbrechung der Überleitung von Vorhof zur Kammer (keine Vorhofaktion wird zur Kammer übergeleitet, P-Wellen und QRS-Komplexe im EKG unabhängig voneiander sichtbar)
AV-Knoten (Atrioventrikularknoten) zwischen Vorhof und Herzkammer, leitet elektrische Ströme gezielt vom Vorhof an die Kammer weiter
Bigeminus Doppelschlag im EKG
Biopsie Entnahme einer geringen Menge an Gewebe zur weiteren Untersuchung (mikroskopisch, molekularpathologisch)
biventrikulär beide Herzkammern (linke und rechte) betreffend
borderline grenzwertig
Bradykardie zu langsame Herzfrequenz (< 60/min)
Chromosom Träger der Erbinformation, bestehend aus einem DNA-Strang, auf dem die Gene angeordnet sind
Circulus vitiosus Teufelskreis
Computertomographie (CT) Röntgenschichtuntersuchung, bei der Bilder der Organe mit vielen einzelnen Schnitten aufgenommen werden
Couplet im EKG 2 VES (ventrikuläre Extrasystolen) hintereinander
Defibrillator implantiertes Gerät, das lebensbedrohlich Herzrhythmusstörungen erkennt und durch einen elektrischen Schock beenden kann
Dekompensation, kardiale Fehlfunktion des Herzes kann vom Körper nicht mehr ausgeglichen werden
Deletion Verlust eines DNA-Abschnitts innerhalb eines Chromosoms
De-novo-Mutation Mutation, die im betroffenen Individuum neu aufgetreten ist und nicht von den Eltern vererbt wurde
Depolarisation Verringerung der Polarisation einer (Herzmuskel-) Zelle
Diastole Erschlaffungsphase des Herzen, Bluteinströmphase (Füllung der Herzkammer)
Diastolischer Blutdruck Blutdruck während der Diastole (s.d.), unterer/zweiter Wert bei der Blutdruckmessung
Dilatation Erweiterung (des Herzmuskels)
Dilatative Kardiomyopathie Herzmuskelerkrankung, bei der die Herzkammern vergrößert sind, meist mit eingeschränkter Pumpfunktion
Dyskinesie Bewegungsstörung
Dysplasie Fehlbildung / Fehlanlage von Organen oder Geweben
Dyspnoe Atemnot
dyssynchron nicht synchron, nicht zur gleichen Zeit
Echokardiographie/-gramm (kurz: Echo) Ultraschalluntersuchung des Herzens
Ejektionsfraktion Auswurffraktion, Teil des Bluts, das bei einer Herzaktion ausgestoßen wird, Maß für die Herzfunktion
ektope atriale Tachykardie Herzrrhythmusstörung ausgehend von den Vorhöfen, durch abnorme Erregungsbildung ausgelöst
Elektrokardiogramm (EKG) Aufzeichnung der elektrischen Herzmuskelaktivität
Elektrophysiologische Untersuchung (EPU) Untersuchung zur Diagnose von Herzrhythmusstörungen mittels Herzkatheter (Feststellen von Art und Mechanismus der Rhythmusstörung) und ggf. Therapie (s. Katheterablation)
Endokarditis Entzündung der Herzinnenhaut
Endomyokardbiopsie Entnahme von Herzmuskelgewebe im Rahmen einer EPU (s.d.) zur weiteren Diagnose einer Herzmuskelerkrankung (mikroskopisch, molekularpathologisch)
Epsilonpotential Welle im EKG direkt nach dem QRS-Komplex, die typischerweise bei ARVC auftritt
Epsilonwelle Welle im EKG direkt nach dem QRS-Komplex, die typischerweise bei ARVC auftritt
Ergometrie Belastungs-EKG
Event Ereignis (bei ARVC Auftreten von Rhythmusstörungen)
Eventrecorder (auch: Loop-Recorder) Kleines externes oder implantiertes Gerät zur Aufzeichnung eines Dauer-EKG mit Speicherung auffälliger Rhythmusstörungen
Extrasystole zusätzlicher Herzschlag außerhalb des normalen Herzrhythmus (ausgehend von Vorhof oder Kammer)
Familienscreening systematische Untersuchung von Familienmitgliedern, um die Betroffenheit durch eine (genetisch bedingte) Erkrankung herauszufinden und gefährdete bisher symptomfreie Mitglieder zu identifizieren
Fibrose krankhafte Vermehrung von Bindegewebe in Organen
fibrotisch bindegewebig
fractional area change Im Echo Maß für die Funktion der rechten Herzkammer (Verhältnis der Fläche der rechten Herzkammer in Systole und Diastole)
Gen DNA-Sequenz auf einer Erbanlage, die die Informationen für die Herstellung eines Proteins (Eiweißes) enthält
Genlocus / Genort Stelle, an der sich ein Allel auf einem Chromosom befindet
Genom Gesamte Erbsubstanz eines Organismus
Genotyp in der Genetik Gesamtheit der Gene, genetische Ausstattung eines Individuums
Gentherapie Therapie einer genetischen Erkrankung durch Einschleusen eines veränderten Gens in einen Organismus oder ein Organ
Herzfrequenz Anzahl der Herzschläge in einer Minute
Herzinsuffizienz Herzschwäche, verringerte Pumpleistung des Herzens mit folgendem Sauerstoffmangel der Organe
Herzkatheteruntersuchung (HKU) Untersuchung des Herzens mit Sonden, die über die Leiste oder das Handgelenk in die Gefäße bis hin zum Herz eingeführt werden mit der Möglichkeit, Angiografien, EPU, Ablationen, Biopsien (s.d.) etc. durchzuführen
Herzrhythmusstörung unregelmäßiger Herzschlag, Abweichung vom normalen Herzschlag (Rhythmus und/oder Frequenz)
Herzschrittmacher Gerät zur Behandlung von Bradykardie (s.d.) oder Herzrhythmusstörungen durch elektrische Impulse
Herztransplantation Verpflanzung eines Herzens vom Spender zum Empfänger
heterolog “andersartig”; Chromosomen eines Chromosomenpaars aus mütterlichen und väterlichen Chromosomen weichen voneinander ab
heterozygot Vorhandensein verschiedenener Allele an einem bestimmten Genort eines homologen Chromosomenpaars
Holter (Monitoring) Langzeit-EKG
homolog “gleichartig”; zweifaches Vorliegen jedes Chromosoms in einer menschlichen Zelle (mütterlich und väterlich)
homozygot Vorhandensein gleicher Allele an einem bestimmten Genort eines homologen Chromosomenpaars
Hypertrophe Kardiomyopathie HCM, Herzmuskelerkrankung mit Verdickung der linken Herzkammer
Hypertrophie Verdickung (des Herzmuskels)
Hypoplasie Unterentwicklung eines Organs oder Gewebes
ICD (implantierbarer Cardioverter-Defibrillator) s. Defibrillator
Indexpatient Patient, von dem eine genetische Erkrankung ihren Ausgang nimmt (“Patient zero”, engl. proband); der erste genetisch diagnoszierte Patient in einer Familie
Insuffizienz Undichtigkeit (z.B. von Herzklappen)
Kammerflimmern lebensgefährliche unkontrollierte Erregung des Herzmuskels
Kammertachykardie zu schneller Herzschlag ausgehend von der Herzkammer
Kardiokutanes Syndrom komplexes Krankheitsbild mit Beteiligung von Herz und Haut
Kardioversion Behandlung von Herzrhythmusstörungen durch starke elektrische Impulse, synchron zum spontanen Herzschlag
Katheterablation Verödung von Herzzellen an Stellen, von denen Herzrhythmusstörungen ausgehen (mittels Herzkatheter durch Strom/Kälte)
Kernspintomografie s.a. Magnetresonanztomografie
Kunstherz Kreislaufunterstützungssystem, die künstlich Blut durch das Herz pumpt (außerhalb des Körpers oder implantiert)
Langzeit-EKG EKG-Aufzeichnung über 24 oder mehr Stunden
linker Vorhof nimmt sauerstoffreiches Blut aus den Lungenvenen auf
Linksschenkelblock Funktionsstörung der Erregungsleitung in die linke Herzkammer (s.a. Schenkelblock)
Loop-Recorder (auch: Eventrecorder) Kleines externes oder implantiertes Gerät zur Aufzeichnung eines Dauer-EKG mit Speicherung auffälliger Rhythmusstörungen
Magnetresonanztomografie (MRT) Schichtuntersuchung, bei der Bilder der Organe mit vielen einzelnen Schnitten aufgenommen werden (ohne Röntgen, mithilfe von Magnetfeldern)
Major-Kriterien Hauptkriterien
Minor-Kriterien Nebenkriterien
Missense-Mutation Austausch einer einzelnen Base in der DNA-Sequenz mit Einbau einer falschen Aminosäure in ein Protein
Mitralinsuffizienz fehlender Schluss und eingeschränkte Funktion der Mitralklappe
Mitralklappe Herzklappe zwischen linkem Vorhof und linker Kammer
monogen durch ein bestimmtes Gen verursachte Erkrankung
monomorphe Arrhythmien Herzrhythmusstörungen, die immer dieselbe Form haben
morphometrisch von Messungen erfasst
Mutation Veränderung im Erbgut (dauerhafte Veränderung in der DNA-Sequenz)
Mutationsträger Anlageträger/Genträger, Träger einer definierten Genmutation
Myokardbiopsie Entnahme einer Gewebeprobe vom Herzmuskel
Myokarditis Herzmuskelentzündung
Myozyten Herzmuskelzellen
Neumutation Mutation, die nicht von den Eltern geerbt wurde, sondern in einem Individuum neu auftritt
Nonsense-Mutation Mutation, bei der durch den Austausch einer Base in der DNA-Sequenz ein Stop-Codon entsteht; dadurch wird ein verkürztes, funktionsloses Protein synthetisiert
Ödem Wasseransammlung /Flüssigkeit im Gewebe (“Wassersucht”)
Palpitation Herzklopfen, Herzstolpern, Herzpochen, bewusste Wahrnehmung des eigenen Herzschlags
paroxysmal anfallsartig
Penetranz prozentuale Wahrscheinlichkeit, mit der ein Genotyp zur Ausprägung des Phänotyps führt (also mit der eine Genmutation zum Ausbruch der Erkrankung führt, das heißt sich durch Symptome oder Krankheitsmerkmale manifestiert)
persistierend fortbestehend, andauernd
Phänotyp in der Genetik alle Merkmale des Organismus (morphologisch, Physiologisch, Verhalten)
Plötzlicher Herztod Tod aufgrund Herzrhythmusstörung durch extrem schnellen Herzschlag (Kammerflimmern) oder Herzstillstand (Asystolie)
Prädiktor Faktor, auf den sich eine Prognose stützt
Präsynkope Bewusstseinsstörung ohne vollständigen Bewusstseinsverlust/Ohnmacht
Prognose Vorhersage, Voraussage, Entwicklung in der Zukunft
Pulmonalklappe Herzklappe zwischen rechter Herzkammer und Lungenschlagader
Punktmutation Austausch von nur einem einzigen Nukleotid in der DNA-Sequenz; Veränderung an einer Stelle der DNA-Sequenz
P-Welle Welle im EKG, die der Vorhoferregung entspricht
QRS-Komplex Abfolge von Zacken im EKG, die der Erregung der Herzkammer entsprechen
Ratio Verhältnis von zwei Maßeinheiten zueinander
rechter Vorhof wird gefüllt über die Hohlvene durch sauerstoffarmes Blut aus dem gesamten Körper
Rechtsschenkelblock Funktionsstörung der Erregungsleitung in die rechte Herzkammer (s.a. Schenkelblock)
Repolarisation Erregungsrückbildung (von Herzmuskelzellen)
Röntgenthorax Untersuchung des Brustraums incl. Herz mit Röntgenstrahlen
Salven im EKG mehr als drei VES (ventrikuläre Extrasystolen) hintereinander
Schenkelblock Funktionsstörung der Erregungsleitung in die Herzkammern
Schenkelblock, inkomplett Funktionsstörung der Erregungsleitung in die Herzkammern (im EKG QRS 0,1 – 0,12 s)
Schenkelblock, komplett Funktionsstörung der Erregungsleitung in die Herzkammern (im EKG QRS > 0,12 s)
Sinusknoten Taktgeber/natürlicher Schrittmacher des Herzens im rechten Vorhof, von dem die Erregung des Herzens ausgeht
Sinusrhythmus regelmäßiger normaler Herzrhythmus
Sinustachykardie zu schneller Herzschlag, vom Sinusknoten ausgehend
Spätpotential Welle im EKG direkt nach dem QRS-Komplex, die typischerweise bei ARVC auftritt
Spiroergometrie Untersuchung der Belastbarkeit unter kontrollierten Bedingungen (Fahrradergometer, Laufband) mit Untersuchung des EKG (s.d.) und der Lungenfunktion
supraventrikuläre Tachykardie (SVT) zu schneller Herzschlag, von den Vorhöfen ausgehend
Stenose Verengung, Einengung
Synkope kurze, vorübergehende, plötzlich auftretende Bewusstlosigkeit
Systole Anspannungsphase des Herzen, Blutausströmphase (Entleerung der Herzkammer)
systolischer Blutdruck Blutdruck während der Systole (s.d.), oberer/erster Wert bei der Blutdruckmessung
Tachykardie zu schneller Herzschlag, Herzrasen (Herzfrequenz > 100/min)
Thromboembolie Verschluss von Blutgefäßen durch einen Thrombus (s.d.), der sich gelöst hat und über den Blutkreislauf an andere Stellen transportiert wird und diese verstopft
Thrombus Blutpfropf/-gerinnsel
transthorakal über den Brustkorb
Trigeminus Dreifacher Herzschlag
Trikuspidalinsuffizienz undichte Trikuspidalklappe; dadurch Rückfluss von Blut aus der rechten Herzkammer in den rechten Vorhof
Trikuspidalklappe Herzklappe zwischen rechtem Vorhof und rechter Kammer
Triplet im EKG 3 VES (ventrikuläre Extrasystolen) hintereinander
T-Welle Welle im EKG, die der Erregungsrückbildung entspricht
T-Wellen-Inversion Umkehrung der T-Welle im EKG nach unten
überlebter plötzlicher Herztod (engl. aborted cardiac arrest) Herzstillstand, der überlebt wird wegen Reanimation oder wegen ICD-Behandlung
Vena cava inferior/superior untere/obere Hohlvene, die sauerstoffarmes Blut aus dem Körper in den rechten Vorhof leitet
Ventrikel Herzkammer, Herzhauptkammer
Ventrikuläre Extrasystole (VES) Extraschlag, der von der Herzkammer ausgeht
ventrikuläre Tachykardie (VT) zu schneller Herzschlag, von den Herzkammern ausgehend
Vorhofflattern sehr schnelles Schlagen der Vorhöfe (> 200/min)
Vorhofflimmern unkoordinierte elektrische Erregung der Vorhöfe mit unregelmäßiger Überleitung auf die Kammern und daraus folgender absoluten Arrhythmie
Vorhoftachykardie zu schneller Herzschlag ausgehend vom Vorhof
Zyanose bläuliche Hautverfärbung durch Sauerstoffmangel im Blut